Das Boule-Team TGS 2

Ein Rückblick auf die Saison 2017

 

Die Enttäuschung saß schon recht tief: so knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt! Trotz der souveränen Siege (5:0 und 4:1) am 4.  und letzten Spieltag.  Selbst das enge 2:3 gegen den späteren Aufsteiger Solingen am 3. Spieltag wäre zu verkraften gewesen. Hätte es nicht das 0:5 gegen Wuppertal gegeben, nach dem die Gegenspieler sich verwundert die Augen rieben mit der Frage: „Was war heute bloß mit euch los?“. Tja. Waren wir uns zu sicher? Wirkte die Furcht vor dem Erfolg? Strengten die Gegner sich gegen den potenziellen Aufsteiger Stürzelberg besonders an? Der kollektive black-out in dieser Partie bleibt unerklärlich.

 

Psychologen könnten nun argumentieren, dass gerade einem Misserfolg besonders treffende Rückmeldungsgesichtpunkte entnommen werden können. Aber war diese Liga-Saison für uns nicht von anderen Aspekten geprägt, nämlich vielen positiven?

 

Nüchtern betrachtet: von insgesamt 40 Spielen wurden 27 gewonnen, oft mit gutem Legen und Schießen, nicht selten klar und glatt, und mit 2 weiteren Siegen wäre der Aufstieg gelungen. Prima, soweit! Noch mehr Positives?

 

Es hat sich ein Team gefunden, deren Mitglieder alle miteinander harmonisieren. Die Chemie stimmt. Das ist – bei den unterschiedlichen Charakteren – alles andere als selbstverständlich, sondern sehr hoch zu achten und in sich bewahrenswert.  Die Mitglieder spielen außerdem seit längerer Zeit miteinander: in Stürzelberg, in Liga, Stadtliga, und in diversen anderen Wettkampf-Turnieren. Daher kennen alle ihre wechselseitigen Stärken und Schwächen. Absprachen in Spielsituationen („sollen wir legen oder schießen?“), die in anderen Mannschaften häufig zu Reibungsverlusten führen, sind deshalb bei uns eher selten nötig. Fast alle Mitglieder sind vielseitig, können also – je nach Bedarf – die Leger- oder Schiesser-Rolle ausfüllen. Das ist eine beträchtliche Erleichterung, kann doch nicht jeder zu allen Terminen antreten oder ist stets gleich fit.  Die damit einhergehende Flexibilität bei den jeweiligen Aufstellungen und in Spielverläufen ist fraglos eine weitere Stärke des Teams.

 

Die Kugel „devant“ gelegt, „carreau“ geschossen: dies ist offen sichtbar. Gelungene Würfe finden sofort Anerkennung, spieltechnisch betrachtet. Vergleichsweise übersehen werden andere Erfordernisse: Koordination (z.B. Verbands-Kontakte), Planung („Wer kann antreten?“), Strategie (genaue Aufstellung) bis zu Coaching (dem hilfreichen Tipp) in laufenden Spielen. Auch in diesem Zusammenhang ein herzliches Dankeschön an alle, die sich engagiert eingebracht haben, besonders an unseren „Käpten“, Uli Stotzem!

 

Alles in allem können wir stolz darauf sein, 4 schöne Spieltage in 2017 miteinander verbracht und gestaltet zu haben, in meist bester Stimmung, leider mit einem Essigtropfen im Weinkelch der Erfolge.

 

In Liga-Spielen wurden 2017 eingesetzt:

 

Wilfried Dietrich, Rolf Farthmann, Maria Karallus, Ralph Karallus,

Günter Knoche, Astrid Schölzel, Ulrich Stotzem, Klaus Stuhr, Holger Wagner

 

 

 

hw

 
 
 
 
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